Lunda Spelen 

Jedes Jahr startet die TSGO-Jugend zu den Lundaspelen in Südschweden.

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Im Jahr 2013 planen 6 TSGO-Teams die Teilnahme:

WJA / MJA / WJB / MJB-II / MJD-I / MJD-II

 

DIREKT ZUR TURNIERWEBSEITE:

Anfragen und Infos zur Fahrt 2013 unter Lund@oberursel-handball.com

 

 

 

 

 

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Rückblick aufs Turnier 2012:

Bilder in der Galerie unter Lundaspelen2012

Ergebnisse LUND 2012
Übersicht hier zum Downlad
zErgebnisse_2012.pdf [ 537.9 KB ]

 

 

TSGO Jugend mit 8 Teams und fast 100 Personen in Lund !

Schon eine Tradition hatdie Reise der TSGO Handballjugend zum großen Jugendhandballturnier in Lund vom26. bis 31.12., die im Jahr 2012 zum 33. stattfand. Neuer Rekord: 4 von 8 Teamserreichen das A-Finale.

 

Creatingmemories for live – schaffe Erinnerungen fürs Leben, so lautet das Motto derLundaspelen, dem größten Jugendhandballturnier in Europa. Wie jedes Jahrstartete die TSG Oberursel zu diesem Ereignis nach Südschweden zwischen denJahren und wieder konnten die Trainer der 8 Jugendmannschaften feststellen,dass sich dieser Slogan bewahrheitet. In ganz besonderer Art konnte dies dieweibliche C-Jugend in diesem Jahr erleben. Mit dem Erreichen des Halbfinalesder A-Runde erlebten die 14 jährigen Mädels ihren größten sportlichen Erfolg,den bisher nur ganz wenige Mannschaften der TSGO in ihrer über 30jährigenTurnierteilnahme vorweisen können, zuletzt vor mehr als 10 Jahren.

Das Turnier in Lund kannhier mit beeindruckenden Zahlen glänzen:

Über 500 Teams aus  11 Nationen nahmen am Turnier teil und trugen1518 Spiele in 27 Hallen (in denen teils auf 3 Spielfeldern nebeneinandergespielt wurde) aus. Nach der Vorrunde spielen alle Teams (im übrigen wie beimOrschler TaunusCup) weiter, die obere Tabellenhälfte spielt den A-Cup, dieuntere Tabellenhälfte den B-Cup aus.

 

Während man bei der TSGOstolz ist mit 18 Jugendteams ist Hessen an der Spitze in Bezug auf die Anzahlder Teams zu liegen, trat der Gastgeber (Lugi Lund) mit unglaublichen 77 (!)Jugendteams beim Turnier (in 20 Altersklassen) an.

 

Beim Turnier wird jederJahrgang separat gespielt (während in Deutschland ja immer 2 Jahrgängegemeinsam antreten. Für die TSGO in Lund am Start waren:

 

MJA (Boys 18-1  - Bezirksoberligateam – älterer Jahrgang)

MJA (Boys 18-2  -  Mix jüngererJahrgang) mit insgesamt 29 Teams im Turnier

MJB (Boys 15 – Mix ausMJB und MJC) mit insgesamt 17 Teams

MJC (Boys 14 –Oberligateam) mit insgesamt 41 Teams

MJD (Boys 36 –Bezirksoberliga) mit insgesamt 41 Teams

MJD (Boys 24 – Bezirksliga)mit insgesamt 41 Teams

MJE (Boys 34 – Bezirksoberliga)mit insgesamt 41 Teams

 

WJC (Girls 14 –Oberligateam) mit insgesamt 36 Teams

 

Von 47 Spielen wurdendieses Jahr 24 gewonnen, 22 verloren und ein Unentschieden erreicht. 618erzielten Toren standen 585 gefangene Tore gegenüber.

 

Obwohl es den TSGO-Kidsin Lund meist um das Spielen gegen spielstarke Gegner geht und die Ergebnissenicht immer im Vordergrund stehen war auch der sportliche Erfolg dieses Jahrüberragend: Mit der MJA (1/8 Finale), MJD (1/8 Finale) MJE (1/8 Finale) und derWJC (1/2 Finale) erreichten gleich 4 Teams den A-Cup und die MJC erreichte dasEndspiel des B-Cups.

 

WJCstürmt bis ins ½ Finale des A-Cups:

Dochbis dorthin lag ein unvergesslicher Weg. Nach dem ersten Spieltag mit zweierfolgreichen Spielen gegen Öresund (11:4) und Helsingborg (14:12) ließen sichdie Oberurselerinnen von dem kreativen Aufwärmen und Gesängen der anderenMannschaften inspirieren. Von nun an wurde bei der Anfahrt im Bus und beimAufwärmen gesungen. Dies führte dazu, dass die Mädels trotz 2. kurzer Nacht aufder Isomatte hellwach und top motiviert in die weiteren Begegnungen starteten.So gelang es,  mit  12:10 gegen die 1. Mannschaft des VSH 2002aus Dänemark das entscheidende Spiel um den Gruppensieg zu gewinnen. Der Sieggegen Hamburg Lions 1 (20:16) rundete den 2. Spieltag ab.

DieserErfolg schweißte die Mannschaft zusammen. Mit einem riesigen Teamgeist undunbeschreiblicher Euphorie traten sie am 3. Tag vormittags zum Achtelfinale an,ließen dem schwedischen Gegner Ankaret keine Chance und gewannen mit 11:6. Nunhieß es 7 Stunden zu überbrücken, da das Halbfinale erst am Abend stattfand.Zeit genug, die anderen bereits ausgeschiedenen Mannschaften zum Anfeuern zuorganisieren. Dank der sehr hilfsbereiten und netten Oberurseler Busfahrerunterstützten  fast alle Oberurseler Teamdie weibliche C-Jugend, da sie direkt vom Abendessen zum Spielort gefahren, diemännliche C-Jugend sogar von ihrem letzten Spiel direkt abgeholt wurden. Dietypischen schwedischen Sporthalle mit gerade mal 1 Meter Rand rund um dasSpielfeld verwandelte sich so in einen Hexenkessel. Getragen von der Anfeuerunglieferten die Oberurseler Mädels das Spiel ihres Lebens gegen Warnemünde, diein ihrem Achtelfinale mit Sävehof 1 eine schwedische Traditionsmannschaftgeschlagen hatte. Mit einem unglaublichen Kampfgeist zeigten sie eine schierunglaubliche Abwehrleistung und glänzten im Angriff. Nun hatte man dieschwedischen Schiedsrichter verstanden: sie zogen in die Lücken und ließen nichtnach, bevor der Ball im Tor war, da man mit einem 7-Meter nicht rechnen durfte.Bis zur Mitte der 2. Halbzeit hielt der Gegner aus Deutschland mit, dann warder Bann gebrochen und die TSGO gewann mit 14:8 das Viertelfinale. Wieder hießes warten und sich in der engen vollen Halle so gut wie möglich zu erholen, dadas Halbfinale um 21.45 Uhr angepfiffen wurde. Trotz des langen Tages gingendie Oberurselerinnen hellwach ich das Halbfinale gegen einen weiterenTraditionsverein FIF aus Dänemark. Wie erwartet wurde es noch eine Nummerschwieriger, doch die Mädels hielten super mit. Leider gerieten sie inRückstand, da die hervorragende dänische Torhüterinnen den Oberurselerinnengleich mehrfach gute Würfe aus den Winkeln kratzte und die TSGO unglücklich 3 Zeitstrafenbekam. Doch sie kämpften sich wieder heran und verloren am Ende denkbar knappmit 10:11. Unendliche Enttäuschung machte sich breit, war man doch dem großenTraum vom Finale so nahe gewesen. Die Mädels wurden  im Bus von den anderen Mannschaften mitApplaus empfangen, dennoch wird es sicher noch eine Weile dauern, bis dieMädchen begreifen, was für eine hervorragende sportliche Leistung sievollbracht haben.

Esspielten: Sophie Harff (Tor), Carolin und Melanie Weihe, Vanessa Müller, NanaSchurmann, Nina Cutura, Maren Behr, Saskia Imhof, Leonie Köhler, Ina Steffenund Caroline Stahl

 

Coach:Udo Weihe und Jutta Stahl, Betreuer: Jil Metzger und Maria Müllerleile

 

MJA:

Dasdie männl. A-Jgd. auch dieses Jahr wieder nach Lund fährt, war zu Beginn der Quali-Phaseim April/Mai schon klar und bis auf Alex waren auch alle an Bord. Auf Grund dergroßen Spielerzahl ist die Idee entstanden mit zwei Jahrgangs-Mannschaften inLund anzutreten, damit alle möglichst viele Spielanteile haben und die jüngereMannschaft erste Erfahrungen im Hinblick auf die kommende Qualifikationsrundesammeln kann. Mit ein paar Ergänzungsspielern ist es uns gelungen zwei TeamsTSGO1 (94er) und TSGO2 (95/96er) in der Kategorie BOYS18 an den Start zuschicken.

 

Tag1- TSGO1 startete am Nachmittag ins Turnier gegen Stadeln und Ellerbek. Im Spielgegen Stadeln zeigte die Mannschaft von Anfang an eine konzentrierte Leistungund ging über 6:1, 9:4, schließlich 17:6 als Sieger vom Platz. Die Deckungstand gut und im Angriff wurden konzentriert Torchancen herausgespielt undverwandelt. Ellerbek war dann im zweiten Spiel ein deutlich stärkerer Gegnerder schnell mit 3 Toren in Führung ging (0:3). Die Mannschaft hat sich in derAbwehr dann besser auf den Gegner eingestellt und konnte zum 4:4 ausgleichendurch geduldig herausgespielte Torchancen. Das Spiel war in der Folge hartumkämpft mit Vorteilen auf unserer Seite (7:6, 10:8, 12:11). In derSchlussphase hat sich die mannschaftliche Geschlossenheit in der Abwehr, miteinem starkem TW Freddi Böhl im Rücken und der größere Siegeswillen,durchgesetzt. Trotz zweier Zeitstrafen in den letzten 8min. gewannen wir dasSpiel sicher mit 15:12.

DieZielsetzung Playoff A Runde wurde sofort ausgegeben, denn alle wollten einmalin der Sparbanken Arena A spielen, die sonst nur den Profis und den Elite Teamszur Verfügung stand. Das bedeutete das wir im dritten Spiel gegen AJAXKopenhagen gewinnen müssen, denn als vierter Gegner wartete mit LUGI 2 einenicht zu nehmende Hürde auf uns.

Tag2- Unglücklicherweise verletzten sich Philip Müller im ersten und Jonas Schmidtim zweiten Spiel, sodass wir ohne Auswechselspieler in die nächsten Spielegehen mussten. Das Spiel von TSGO1 gegen AJAX verlief zunächst mit Vorteilenfür uns bis zur 8:4 Führung. Drei Zeitstrafen in Folge ermöglichten den 8:8Ausgleich. Jedoch kämpfte sich das Team zurück ins Spiel und konnte durch zweiTore von Finn und Giovanni den Sieg nach Hause bringen. Playoff A wargesichert. Die folgende hohe Niederlage gegen Lugi2 war so nicht geplant, aberwir wollten auch keine unnötigen Kräfte verschleißen bei derVerletzungssituation. In den Playoffs A wartete nun der ASV Senden (A-Jgd.Bundesliga) auf uns.

Tag3- TSGO1 / Playoff A - 1/8 Finale gegen ASV Senden  (A-Jgd. Bundesliga). Die Vorteile lagen eindeutigauf Seiten vom Senden, die mit großem Team aufliefen und nach einem 2:2 schnellmit 2:7, 4:9 in Führung gingen. Nach der Halbzeit und einigen kleinenUmstellungen, sowie einer Überzahlsituation verkürzten wir auf 8:9 und alleswar wieder offen. Wir spielten jetzt deutlich aggressiver und mit wenigerRespekt gegen das mJA BL Team . Trotz einer Zeitstrafe gegen uns, konnten wirdurch das engagierte Auftreten von Felix Prenzel mit 3 Toren in Folge ein 10:11halten. Drei weitere (unnötige) Zeitstrafen in der Folge nahmen uns jedoch dieChance die Sensation zu schaffen und so ging die Niederlage gegen Senden mit11:14 in Ordnung. Das Kapitel Playoff A in Lund2012 war damit beendet, abereinmal in Sparbanken Arena A gespielt und einem mJA Bundesliga Team ordentlichParoli geboten zu haben, wird vielen lange in Erinnerung bleiben.

 

TSGO1: Schmidt, Jonas (3)/ Müller, Phillip (2)/ Zajonz, Lukas (1)/ Prenzel, Felix(16)/ Faust, Janis (9)/ Oliver-Avemann, Robert (11)/ Hoppert, Julius (3)/Ilestro, Giovanni (11)/ Böhl, Frederik TW

 

Das2. A-Jgd. Team der TSGO (95/96) hatte das schwere Los gezogen, des erstenSpiels am ersten Tag um 9.00 Uhr, was nach der langen Anreise und ersten Nachtin der Svenshögsskolan einige Überwindung kostete. Erster Gegner war die 2.Mannschaft des Kopenhagener Vereins FIF. Eine gewisse Müdigkeit könnte alsBegründung für ein eher schwaches erstes Turnierspiel gelten. Außerdem hattenwir in diesem Spiel noch deutliche Probleme uns an das ungewohnte Spielen mitHarz zu gewöhnen und so war die erste Halbzeit geprägt von Fehlwürfen,Ballverlusten und einfachen Toren des Gegners über Tempogegenstöße. Nach einerenttäuschenden ersten Halbzeitz mit 1:9 aus Sicht der TSGO2 fing sich das Teamim zweiten Durchgang und kam am Ende noch zu einem beachtlichen Endergebnis von9:14. Das sollte uns Hoffnung machen für den nächsten Tag. Da eine Mannschaftkurzfristig abgesagt hatte, war dies das einzige Spiel des ersten Spieltages.

Amzweiten Tag folgten am späten Abend die Spiele gegen die beiden deutschenMannschaften aus Gilching und Warendorf. TSGO2 musste nun beide Spiele gewinnenum noch die Playoff A zu erreichen. Im ersten Spiel zeigte sich die Mannschaftdeutlich wacher, disziplinierter und motivierter, was zu einem starken Spielgegen den späteren Gruppenersten TSV Gilching führte. Wir gingen engagiert zuWerk, bekamen aber die athletisch sehr starken Gegnern nicht in den Griff. DenPausenrückstand von 6:11 konnten wir in der Folge nur noch auf 12:16 verkürzen.

Positivwar, dass die Ziele aus der Teambesprechung am Morgen sehr gut umgesetzt wurdenund die junge Mannschaft aus einer starken Abwehrleistung, mit einem gewohntstarken Torwart Dennis Geier und großem Teamgeist über weite Strecken mit demguten Gegner mithalten konnte.

Imletzten Spiel der Gruppe konnte dieser positive Trend fortgesetzt werden gegendie Warendorfer Sportunion, die am Tag zuvor mit einem Tor gegen Gilchinggewonnen hatte. Wir hatten einen guten Start und führten in der Halbzeit 5:4.In der Folge setzten wir uns auf 8:4 ab und siegten schließlich in einem vomKampf geprägten Spiel 11:6. Angetrieben vom unermüdlichen Max Macho und denstarken Halben Niklas Haupt/Finn Voss-Fels, sowie dem wiedererstarkten LarsBehr am Kreis hat die Mannschaft großartig zusammengespielt und engagiert inder Abwehr gearbeitet.

Aufgrunddes Torverhältnisses wurde die Gruppe dennoch nur als Vierter abgeschlossen,wobei auf den zweiten Platz (Warendorf) lediglich 2 Tore fehlten. Letztendlichlässt sich sagen, dass mit einem besseren ersten Tag (FIF2) mehr drin gewesenwäre, allerdings ging die Mannschaft nach dem starken 2. Turniertag mit einemguten Gefühl in die Playoff-B KO-Spiele des 3. Tages.

ImAchtelfinale des B-Playoffs am 3. Spieltag konnte die dänische MannschaftHelsingör IF mit 13:7 geschlagen werden. Nach einem schnellen 0:2 Rückstandkamen wir besser ins Spiel, konnten zum 4:4 ausgleichen und mit einer 7:4Führung in die Halbzeit gehen. Helsingborg mobilisierte nochmal alle Kräfte undverkürzte auf 8:7, ehe wir mit einer überragenden Abwehr- und TW Leistung undeinem großartig aufspielenden Max Macho (6) den Grundstein für einenungefährdeten 13:7 Sieg legten.

ImViertelfinale trafen wir auf die deutsche Mannschaft aus Ellerbeck. Der Gegnerwar aus der Gruppe der älteren Mannschaft TSGO1 bekannt und unser Team war nacheinem umkämpften 17:14 Sieg der ersten Mannschaft gewarnt. Die Mannschaftzeigte jedoch die beste Leistung des gesamten Turniers und konnte aus einerwiederrum starken Abwehr bereits zu Beginn mit 7:1 in Führung gehen. Nach einemkleinen Einbruch (11:8) fing sich das Team wieder und konnte mit tollemKombinationsspiel und starken Einzelleistungen im Angriff ein deutlicher 23:13Erfolg gefeiert werden, an dem alle Spieler ihre Anteile hatten.

ImHalbfinale hieß der Gegner nun DJK Sparta Münster.  Angetrieben durch unsere Rückraumreihe mitNik, Max und Finn war das Spiel offen bis zum 5:5 in der 10min. . Münsterkonnte jedoch eine  7:9 Führung erzielenbis zur Pause und nach einer Zeitstrafe gegen uns mit 9:13 in Führung gehen.Durch eine weitere Zeitstrafe gegen uns, waren die Chancen geschwunden dasErgebnis nochmal auszugleichen. Nach drei langen Tagen konnte die  TSGO2 nicht mehr die volle Leistung abrufen.Wir konnten zwar lange mit dem körperlich starken Gegner mithalten, jedochfehlte dann doch häufig der letzte Schritt in der Abwehr, was zu vielen Torenvom Kreis führte. Am Ende musste sich das 95/96er Team nach einem durchauspositiven Turnier mit vielen neuen Erfahrungen mit 10:15 dem späteren B-RundenSieger geschlagen geben.

Nunist zu hoffen, dass die gewonnen Erfahrungen und der tolle Teamgeist mit in dieRückrunde, mit dem ersten Heimspiel am 19.1. gegen Holzheim, genommen werden.Das Turnier kann bereits als Beginn der Vorbereitung für die kommende Oberligaqualifikationgesehen werden und macht Mut, wenn wir weiter auf den gezeigten Leistungenaufbauen können.

TSGO2:Auge, Niko (2)/ Haupt, Niklas (17)/ Behr, Lars (9)/ Geier, Dennis TW /Voss-Fels, Finn (25)/ Macho, Max (15)/ Walz, Martin (4)/ Ljubic, Phil-Lukas(3)/ Reincke, Frederik (3)

 

 

Alsdie Idee geboren wurde, mit zwei Jahrgangsmannschaften anzutreten, habe ichnicht im Traum daran gedacht, dass wir so erfolgreich abschneiden könnten.

 

Ichbin hoch zufrieden wie beide Mannschaften aufgetreten sind, mit welcherMotivation und Kampfgeist die beiden Teams gespielt haben und sich über denTurnierverlauf steigerten. Man konnte wieder deutlich spüren wie derZusammenhalt in der Mannschaft gewachsen ist und sich positiv im Spielausgewirkt hat.

Ichhoffe wir können  in den nächsten Wochendarauf aufbauen und diesen Spirit in die Endphase der Saison und dieQualifikation für die nächste Runde mitnehmen.

Bedauerlichwar jedoch die frühzeitige Verletzung von Philip und Jonas, denen ich gerne diespielerische Erfahrung gegönnt hätte. Ich wünsche beiden eine schnelleGenesung.

 

Meinbesonderer Dank an Mario Ljubic der als zusätzlicher Betreuer/Trainer undFreddi Böhl als TW von TSGO1 mit gefahren sind. Ohne sie, hätte diese LundFahrt so nicht stattfinden können.

 

NiklasHaupt / Michael Kahlstatt (Coach)

 

 

MJB:

Diemännliche B-Jugend startete in der Altersklasse Boys 15 und konnte vielErfahrungen sammeln. Im ersten Spiel traf man auf die Schweden aus NorrköpingsHK und musste sich erst auf die Spielweise einstellen. Das Spiel ging mit 11:16verloren. Dann musste man gegen den späteren Turnierzweiten Team Baden (dieAuswahl des Badischen Handballverbandes) antreten und verlor deutlich mit12:30. Am zweiten Turniertag hielt man lange gegen das schwedische Teams von OVHelsingborg mit, musste sich allerdings mit 14:16 knapp geschlagen geben. KeineChance hatte man im letzten Spiel gegen die Mannschaft des Gastgebers von LugiHF 1 (11:25). Im 1/4Finale des B-Cups war dann gegen die Dänen von Hillerod HK (spätererTurniersieger des B-Cups) beim 8:23 beendet. Mit Spielen gegen die Spitzenclubsdes Turniers konnte das Team allerdings viele wichtige Erfahrungen sammeln.

 

 

MJC:

Diemännl. C-Jgd erreichte nach einer sensationellen Leistung am dritten Turniertagdas B-Finale der Lundaspelen. Trotz toller Unterstützung der anderen TSGOMannschaften wurde das Finale am letzten Tag gegen Stadeln 2 mit 13:21 Torenverloren, da die Jungs am Vortag zu viel Kraft gelassen hatten und deshalb inder Abwehrarbeit nicht mehr an die Leistungen der Playoff-Runde anknüpfenkonnten.

In den Gruppenspielen musste man gegen den späteren Finalisten des A-FinalesH43 Lund eine 11:23 deutliche Niederlage hinnehmen. Ansonsten waren alleGruppenspiele hart umkämpft. Gegen Erlangen gelang ein 19:15 Sieg, gegen AjaxKopenhagen ein 11:11 Unentschieden und gegen Sävehof  eine knappe 13:14Niederlage.

Dannkamen die B-Playoff Runde und unsere Mannschaft spielte sich in einen wahrenRausch. Nach zwei Kantersiegen gegen Blaustein (23:5 Tore) und Stadeln 1 (25:11Tore) wartete im Viertelfinale VSH 2002, die den Meister der Oberliga MitteHochheim/Wicker im Achtelfinale geschlagen hatten. Auch dieses Spiel wurdedeutlich mit 16:10 Toren gewonnen. Das anschließende Halbfinale gegen Ankaret 1wurde ebenfalls eine klare Angelegenheit mit 11:6 Toren für unsere Mannschaft.

Für den Silbermedaillengewinner in Lund waren folgende Spieler im Einsatz:
Tor: Yannik Gogolin, Feld: Lucas Becker, Aaron Herzog, Justus Metz, PhilipHeilmann, Leonard Unger, Tim Rünzi, Magnus Eisele, David Weiß und Luca Gogolin

 

Betreuer:Frank Stahl und Peter Eisele  

 

 

MJD-I:

Fürdie Jungs des Trainerteams Jürgen Streicher und Gerald Böhne war der Lund-Tripdas erste große Schweden-Abenteuer in ihrer noch jungen Karriere, auf das sie langehingefiebert haben. In der Spielpause der bisher erfolgreichen Punktrunde alsTabellendritter der Bezirksoberliga hatten sich die in der Altersgruppe"Boys 12" gestarteten Jungs vorgenommen, auch gegen dieinternationale Konkurrenz zu bestehen. Als einziges deutsches Team unter 36Mannschaften aus Schweden, Dänemark, Belgien und Kroatien schlugen sich dieOberurseler bestens durch die Vorrunde, in der sie sich als Tabellenzweiter fürdie Finalrunden im Playoff A qualifizierten.

 

Auchdas Handicap des Ausfalls von Torwart Simon Böhne am ersten Wettkampftag  wegen Krankheit konnte die Mannschaft nichtaufhalten, Frederic Becker aus dem Boys 10-Team vertrat den Stammkeeper mitErfolg. Im Eröffnungsspiel wurde ein 20:7-Erfolg gegen Helsingör IF 2 (Dänemark)gefeiert, gegen den späteren Gruppensieger Ystads IF 1 aus Schweden wurde 9:14verloren. Mit zwei Siegen, 17:10 gegen H 43 Lund (Schweden) und 16:7 gegenOeresund (Dänemark) konnte das Playoff A klargemacht werden. 6:2 Punkte und62:38 Tore waren eine schöne Bilanz für die Premiere.

 

DasAchtelfinale der besten 16 Teams war dann nach hartem Kampf gegen den dänischenClub Hilleröd HK 1 leider Endstation. Zur Halbzeit lag die TSGO noch 7:5 inFront, bis zum 10:11 stand das Spiel  aufdes Messers Schneide, am Ende gewann Hilleröd 13:10 und die Jungs von JürgenStreicher und Gerald Böhne reichlich Erfahrung. Ihr klares Fazit: "Wirkommen wieder." Die Mannschaft spielte mit Simon Böhne, Frederic Becker(Tor), Bennet Wienand (29 Tore), Fabian Liepach (11), Finn Sommer (10), DenisTüzel (6), Patrick Busse (5), Luca Gogolin (5), Florian Preussner (4) undNiklas Korfmann (2).

 

MJD-II:

Diemännliche D2 musste viel Lehrgeld zahlen, da sie wirklich Pech in der Auslosunghatten. Wie sich am Ende zeigte, spielten mit VSH 2002 der spätereLundaspelensieger der Altersklasse und mit H43 Lund 3 ein weitererHalbfinalisten in der Gruppe. Dennoch freuten sich die Jungs über den Sieggegen Lugi 2 (13:6), war doch somit das Mindestziel, ein Spiel zu gewinnen,erreicht.

Esspielten: Jonas Emmerich (Tor), Patrick Jockel, Felix Stahl, Henry Gerhard, JanWabnig, Florens Morgenroth, Dennis Kutt, Jannis Hommen, Laurin Gerber und AntonBlümler

 

Trainer:Patrick Gerhard und Jutta Stahl, Betreuer: Dominik Gerhard

 

 

MJE:
Für uns als jüngsteMannschaft in der Geschichte der Lundfahrten war dieses Turnier ein riesigesAbenteuer. Es hat sich für alle Beteiligten gelohnt. Für uns als Trainer war essehr spannend zu erleben, wie sich unsere Spieler in einem fremden Land ohneden Schutz und den ordnenden Blick der Eltern bewegen, ob sie mit ihren Kräftenhaushalten und ausreichend Energie nachtanken und sich regenerieren können, obsie Verletzungen auch ohne Mamas oder Papas Mitgefühl überstehen können. Undauch, ob sie sich als Mannschaft oder als Einzelkämpfer betrachten.

UnserFazit: Es war für jeden Einzelnen und für die Mannschaft als Ganzes wichtig undhat uns vorangebracht.

Manchermusste erleben, dass seine herausragende Leistung nur durch die Unterstützungder anderen Kameraden zustande kommen kann. Und mancher durfte erleben, dasssein Beitrag  viel wichtiger ist, als esder Blick auf die Torschützenliste erst mal vermuten lässt. Manchmal war dieschlichte Erkenntnis auch, dass es nötig ist, ordentlich zu frühstücken undseine Mütze auf den Kopf zu setzen, wenn man sich auf den Weg macht.

Wir sind imfünften Spiel aus dem Turnier geflogen. Schade! Schade? Das erste Spiel gegenYstad haben wir mit 8:7 bei 5 Torschützen gewonnen. Das zweite gegen Lund klarmit 7:20 aber mit 6 Torschützen verloren. Das dritte gegen Oresund klar mit11:4 bei 4 Torschützen gewonnen. Das vierte gegen Helsingborg klar mit 16:8 mit4 Torschützen gewonnen. Damit waren wir sehr souverän in der A-Runde gelandet.Dass wir dann das Spiel gegen Ystad II mit 6:7 und 3 Torschützen aber auch 3verschossenen Siebenmetern verloren und damit raus waren, war wirklich schade.Aber wir müssen uns nicht verstecken. Die Jungs waren wirklich fertig, habenalles gegeben und hatten mit der letzten Mannschaft einen Gegner, der im weiterenTurnierverlauf bis ganz nach oben kam.

Jeder hat viel gelerntin jedem Spiel. Und uns wurde vor allem vor Augen geführt, wie wichtig eineordentliche Abwehr ist. Gerade unsere Abwehrspezialisten Lucas Gabel und ThoreDiehl haben gekämpft bis zum Umfallen. Aber wenn schon umfallen, dann nurzusammen mit dem Gegenspieler. Und wir konnten erleben, dass wir bei 8Feldspielern 6 Torschützen  hatten, alsoeine grandiose Breite in unserer Mannschaft entstanden und jeder Einzelnewichtig ist. Torschützenliste: Cedric Schiefer 18 Tore, Johannes Böhne 10 Tore,Maximilian Höhninger 8 Tore, Richard Dießner 8 Tore, Rafael Lodders 3 Tore, Thore Diehl 1 Tor, Jannis Reschke. Und natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt, auch andere OberurselerMannschaften anzufeuern. Aber natürlich haben wir nicht nur Handball gespielt,sondern uns auch Lund angesehen. Dabei waren wir durchaus flexibel in unserenZielen. Diese reichten von McDonalds, das Schwimmbad mit 10-m-Sprungturm bishin zum Dom von Lund. Die Jungs wussten sich in jederSituation angemessen zu benehmen – von saumäßig essen mit den Händenbis hin zu einem stillen Kerzenanzünden.

War es anstrengend? Ja, furchtbar! War es toll? Ja,traumhaft! Wie ein Sack Flöhe hüten und dabei stolz sein auf jeden einzelnendieser Flöhe. Wir möchten uns recht herzlich bei Steffi Lodders bedanken, die uns tatkräftig und mit viel Geduld bei unserer Fahrt unterstützt hat

 

Trainer: Dirk Lodders,Anke Dießner

 

 

 

 

 

 

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RÜCKBLICK AUFS TURNIER 2011:

 

WJB gewinnt  B-Cup beim Turnier 2011:

 

Berichte der TSGO-Teams aus Lund 1011:

Großer Erfolg nach mäßigem Start

 

 

Zum fünften Mal in Folge startete die weibliche B-Jugend der TSGO unter Trainer Matthias Perl nach Schweden zu den Lundaspelen. Mit acht Feldspielerinnen und einer Gasttorhüterin  - Selina Berger von der HSG Mörlen (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Selina, aber auch an die Vereinsverantwortlichen) – gehörte man vor Ort zu den zahlenmäßig schwächer besetzten Teams, konnten doch viele der Gegner auf eine vollbesetzte Bank zurückgreifen.

 

 

Die Mannschaft startete mit einer eher mäßigen Leistung in das Turnier: Nach einem Unentschieden gegen eine vermeintlich schwächere dritte Mannschaft aus Sävehof (8:8) trafen die Mädels im darauffolgenden Spiel mit der Landesauswahl aus Hamburg auf einen starken Gegner. Zwar waren die Hamburgerinnen spielerisch deutlich überlegen, mit ein wenig mehr Kampfgeist wäre das Endergebnis vielleicht aber nicht ganz so deutlich (11:19) ausgefallen.

 

 

 

Am zweiten Tag bekam man den ersten Sieg im Turnier geschenkt, denn Lundagård 2 sagte die Turnierteilnahme kurzfristig ab. Im einzigen Spiel am zweiten Turniertag traf man mit Ajax Kopenhagen 2 auf die stärkste Mannschaft der Vorrunden-Gruppe. Gegen die späteren Gruppensieger aus Dänemark musste man sich nach schwacher Leistung mit 6:18 geschlagen geben. Wie schon gegen Team Hamburg fand die Mannschaft nicht die richtige Einstellung zum Spiel und unterlag höher als nötig.

 

 

Als Tabellenvierter der Gruppe 5 traf man im Achtelfinale des B-Cups auf Näsby, den Gruppendritten der Gruppe 7. Mit neuem Abwehrsystem, positiver Einstellung und Kampfgeist bezwang die weibliche Jugend B die Schweden nach ausgeglichenem Spielanfang deutlich mit 16:9. Im Viertelfinale hieß der Gegner H2Ku Herrenberg, die in der Elite-Gruppe respektable Ergebnisse erzielt  und im Achtelfinale FIF Kopenhagen 2 aus dem Turnier geworfen hatten. Den Aufwind des ersten Spiels und die Unterstützung der inzwischen anwesenden männlichen A-Jugend im Rücken, lagen die Orscheler Mädels lediglich beim 0:1 in Rückstand und konnten ihren Vorsprung ab der 7. Spielminute kontinuierlich ausbauen. Durch solide Abwehrarbeit erkämpften sich die Mädels wiederholt den Ball und verwerteten ihre Chancen im Angriff konsequent. Nach 30 Minuten zog die Mannschaft mit einem 15:11 Sieg ins Halbfinale ein. Der Halbfinalgegner Sävehof 2 erwies sich erwartet stark. Die Orscheler zeigten erneut eine starke Leistung in der Abwehr, allerdings scheiterte der Angriff wiederholt an einer sehr guten schwedischen Torfrau. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Schwedinnen dank ihrer besseren Chancenauswertung auf 4:8 absetzen. Trotz des Rückstandes bewiesen die Orscheler Mädels Moral und erkämpften sich ein Unentschieden in der letzten Spielminute (10:10). Für diesen Fall sah das Reglement ein Shoot-Out vor: Nach einem direkten Pass zur Torfrau leitet diese durch einen langen Pass einen Tempogegenstoß ein, welcher, ohne dass der Ball den Boden berühren darf, mit Torwurf abgeschlossen werden muss.  Berührt der Ball den Boden, zählt der Versuch als missglückt – das Prellen des Balles ist entsprechend nicht erlaubt. Jede Mannschaft bestimmte fünf Schützen und der Münzwurf entschied, dass Sävehof den ersten Wurf ausführen musste. Die Pässe der schwedischen Torfrau waren konstant gut, sodass die Sävehoferinnen die Bälle in Tornähe fangen konnten – allerdings scheiterten die Schwedinnen wiederholt an der Oberurseler Torfrau. Nach missglückten Versuchen auf beiden Seiten stand es vor dem letzten Oberurseler Wurf 1:1. Zwar kam der letzte Pass ein wenig zu kurz, doch konnte Joana Röthig den Pass verwerten und bezwang, trotz einer Torentfernung von 11 Metern, die schwedische Torfrau. Spannender hätte der Einzug ins Finale des B-Cups wohl kaum sein können.

 

 

Das Finale am letzten Turniertag wurde in der B-Halle der Sparbanken Arena ausgetragen. Den Gegner aus Oyten hatte man am Vortag bereits gesehen und kannte daher Stärken und Schwächen der Norddeutschen.  Mit der Unterstützung der anderen Oberurseler Teams im Rücken konnten sich die Orscheler Mädels einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielen und diesen lange sicher verwalten.  Das ohnehin personell dünn besetzte Team aus Oberursel musste ab Mitte der zweiten Halbzeit auf seine verletzungsbedingt ausgefallene Spielmacherin Lisa Greb verzichten. Oyten konnte dies zunächst nutzen und verkürzte den Abstand auf ein Tor, jedoch sicherte ein hohes Maß an Teamgeist und Siegeswillen auf Seiten der Oberurselerinnen letztlich einen knappen, aber verdienten Finalsieg (15:14).

 

 

Fazit: Nach einem schwachen Start in das Turnier haben die Orscheler Mädels – vor allem sich selbst – gezeigt, was die richtige Einstellung zum Spiel bewirken kann. Wenn es gelingt, den Siegeswillen, aber vor allem auch den Teamgeist und den Spaß am Spiel mit in die Rückrunde der Oberliga-Saison zu transportieren, dürfen wir uns noch auf einige gute Spiele (und hoffentlich ein paar Siege) freuen.

 

 

Für die TSGO spielten: Selina Berger (Tor) – Lisa Greb, Leonie Herzog, Jil Metzger, Maria Müllerleile, Ann-Kathrin Neumann, Joana Röthig, Jana Sellner und  Nicola Sitzius.

 

 

 

 

MJA kommt gestärkt aus Lund / Schweden zurück

 

 

 

 

 

 

Die Trainer-Version:

 

 

 

 

Wie jedes Jahr, haben wir auch in 2011 am stark besetzen Turnier in Lund teilgenommen. Bis auf Pascal Wirth und Phillip Müller war das Team komplett. Zusätzliche Unterstützung hatten wir durch die B-Jgd. Spieler Dennis Geier (TW) und Jens Wassberg (Kreis).

 

 

 

In den Gruppenspielen trafen wir auf den ASV Senden (Bundesliga Nord), H43 (Schweden Bundesliga Nachwuchs aus Lund), TSV Friedberg (Oberliga Bayern) und Nordsjaelland (Auswahlmannschaft aus Dänemark).

 

 

 

Am ersten Spieltag konnten wir Nordsjaelland mit 13:11 besiegen, mussten uns aber gegen TSV Friedberg mit einer schwachen Abwehrleistung deutlich 23:14 geschlagen geben. Unglücklicherweise verletzte sich Niklas Haupt und konnte am 2.Spieltag nicht eingesetzt werden. Adrian Flesch, der fast 5 Wochen verletzt war, machte in diesem Spiel seine ersten Versuche und stand danach für den Rest des Turniers (schmerzfrei) wieder zur Verfügung, was vorher keiner erwartet hatte.

 

 

 

Um unser Ziel, Gruppendritter zu werden, zu erreichen, hätten wir nun am zweiten Spieltag eines der Top-Teams von H43 oder Senden schlagen müssen.  Das Team ging hoch motiviert in das Spiel gegen H43 und konnte die Partie zunächst offen halten, ehe sich H43 am Ende der ersten Halbzeit auf 3 Tore absetzte. In der 2.Hz. gelang es uns nicht den Rückstand zu verkürzen, durch zu viele eigene Fehler und so endete das Spiel schließlich mit einer 15:10 Niederlage.

 

 

 

Im Spiel gegen den ASV Senden hatten wir keine Chance, jedoch spielte die Mannschaft ordentlich mit und zeigte einige gute Kombinationen im Angriff und in der Abwehr. Die 20:12 Niederlage ging in Ordnung. Senden setzte sich später in der Play-off A Runde bis zum ¼ Finale durch und scheiterte knapp an Lugi 1, dem Lokal-Favorit.

 

 

 

Der vierte Platz in der Gruppe bescherte uns nun in der Play-off B Runde den 6. der Elite-Gruppe, VSH2002/Holte aus Dänemark, was wir eigentlich vermeiden wollten. Außerdem mussten wir auf unseren verletzten Kreisläufer Janis Faust verzichten. Niklas Haupt konnte dafür aber wieder spielen. Die Mannschaft war voll konzentriert und hoch motiviert das unmögliche, möglich zu machen. Denn das war die Philosophie des Teams: „Eine Leistung gegen starke Mannschaften abzurufen, die keiner von uns erwartet hätte“. VSH agierte mit einer sehr offensiven 3:3 Abwehr, die uns alles abverlangte. Zudem hatte VSH wie alle Schweden, Dänen und Jugend Bundesliga Teams deutlich mehr Erfahrung im  Spiel mit Harz. Nachdem sich VSH Mitte der ersten Hz. auf 2:6 absetzen konnte, gelang uns der Anschluss zum 6:6 und 7:7, Halbzeitstand 7:8. VSH hatte auch in der 2.Hz. den besseren Start und setze sich auf 9:14 ab in der 9.Min. . Nun startete unsere Aufholjagd und binnen 5 Min. glichen wir zum 14:14 aus (14.Min.). Einen Abstimmungsfehler im Mittelblock nutzte  VSH zur erneuten 14:15 Führung. Trotz guter Vorbereitung konnten wir leider den letzten Angriff nicht erfolgreich abschließen und ein Penalty Schießen erzwingen. Als einziger Trost bleibt uns eine starke, couragierte Leistung gegen den späteren Play-Off B Runden Sieger.

 

 

 

Mein Fazit: die Mannschaft ist stärker zusammengewachsen und wir haben viel Erfahrung gegen starke Gegner gesammelt. Außerdem mussten wir uns häufig offensiven Abwehrreihen stellen, ganz anders als in der laufenden Oberliga Runde, was uns zu deutlich höherem körperlichem Einsatz zwang, der sich auch im Abwehrverhalten gezeigt hat.

 

 

 

Ich bin zufrieden mit unserer Leistung, obwohl ich gerne noch ein oder zwei Runden weiter gekommen wäre in den B Play-Offs. Jetzt gilt es die Fortschritte in die Runde zu übertragen und die positive Entwicklung der letzten Wochen fort zu setzen. Mit der HSG Wettenberg wartet am 14. Januar bereits ein starker Gegner in eigener Halle auf uns.

 

Mein Dank gilt den beiden Betreuerinnen Josi & Toni, die sich verantwortungsvoll um die An-&Abreise, den reibungslosen Ablauf vor Ort und die Team Motivation gekümmert haben.

 

Vielen Dank!

 

Das MJA TSGO Team 2011: Jakob Schäfer/TW, Ferdinand Hnatkow/TW, Dennis Geier/TW, Adrian Flesch (1), Giovanni Ilestro (22/7), Robert Oliver Avemann (7), Niklas Haupt (3), Max Farr (10), Felix Prenzel (3/1), Cedrik Witzel (3), Jonas Schmidt (3), Janis Faust (4), Jens Wassberg (4), Lukas Zajonz (1)

 

 

 

 

 

 

 

 

Michael Kahlstatt

 

Coach

Die Spieler-Version

 Die Spielersicht:

 

 

 

 

 

 

 

Es ist jedoch zu sagen, dass das Turnier in Lund nicht nur sportlich eine Erfolgsreise war, sondern auch menschlich. Das Team lernte sich in den vier Tagen in Schweden besser kennen und hatte enorm viel Spaß. Die Abende waren gespickt mit Lachern und bei Spiel und Spaß vergaß man schon mal die Zeit. Das Team harmoniert sehr gut; das Mannschaftsgefüge passt. Schade war jedoch, dass nicht für alle Spieler Platz im Bus war. So mussten fünf Spieler mit dem Flugzeug von Frankfurt über Amsterdam nach Kopenhagen fliegen, und später mit dem Zug nach Lund fahren. Dies sahen die fünf Spieler mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn natürlich hatte man sich auf die bequeme Reise mit dem Flugzeug gefreut, doch hätte „Mann“ auch gerne bei den anderen Spielern im Bus gesessen und den Spaß miterlebt. Doch auch beim gemeinsamen Frühstück oder Mittagsessen in der Kantine der Schule blieb das Lachen nicht aus. Konnte man sich doch dort auch mit anderen Teams unterhalten, da die Mannschaft der TSGO nicht die einzige Mannschaft aus Deutschland war, die in dieser Schule untergebracht wurde.

 

 

 

 

Bemerkenswert war bei den Spielen die gegenseitige Einsatzfreude und das motivieren unter den Spielern selbst. Das war die große Stärke der TSG Oberursel. Durch Kampf und Mannschaftsgeist machte man es sogar dem Elite-Team schwer zu gewinnen. Denn „Aufgeben“ kennt die männliche A-Jugend nicht. Und wenn sie bezwingt wird, dann fahren sie eben zu einer anderen Mannschaft der TSGO und feuern diese an und verhelfen diesen zum Sieg. So besuchte die Mannschaft sowohl die männliche C-Jugend in der nahe gelegenen Viktoriahalle, als auch die weibliche B-Jugend in der entfernten Bogebyhalle. Als nämlich das Team um Trainer Michael Kahlstatt ausschied war natürlich die Enttäuschung groß, da klar war, dass das Team kein Spiel mehr bestreiten darf,  jedoch erfuhr man, dass die Nachwuchs-Damen der TSGO im Halbfinale stehen. Also machte sich das Team zuerst per Stadtbus und später per Shuttle-Bus auf den Weg, um die Mädels ins Finale zu pushen. Während dem Spiel gegen das Top Team aus Sävehof war die Stimmung in der Halle atemberaubend. Fangesänge und Anfeuerungsrufe kannten keine Grenzen mehr. Fair und hoch motiviert sangen die Männer für die Mannschaft. Das Spiel hatte alles was ein gutes Handballspiel ausmacht. Zwei starke Teams, eine tolle Halle, Emotionen und Fans die, wie schon gesagt, „Aufgeben“ nicht kennen. Als das Spiel nach einem spannenden Penaltywerfen gewonnen war, war die Freude groß und der Jubel laut. Jedoch waren natürlich die Erwartungen hoch, nun die Mannschaft der weiblichen B-Jugend im B-Finale zum Pokalerfolg zu bringen. Wieder machte sich die Mannschaft auf den Weg. Diesmal ging es in die Halle des schwedischen Bundesligateams „Lugi“. Dort sah die Mannschaft zunächst die anderen Finalbegegnungen, der anderen Jugenden und später in der nebenstehenden Halle das B-Finale der wB-Jugend der TSG Oberursel. Im Finale gab die männliche A-Jugend alles, wie auch die anderen TSGO Fans. 30 Minuten am Stück feuerte das Team die weibl. B-Jugend an, und das mit Erfolg. Nach dem Turniersieg ging es zum gemeinsamen Pizzaessen in Lund. Man ließ die Reise würdig ausklingen und genoss noch einmal das beisammen sein. Wehmütig verließen zunächst die „Flieger“, und dann auch die „Busfahrer“ die Pizzeria und machten sich auf den Weg in die Heimat.

 

Alles in allem hat die Mannschaft sehr viel Spaß gehabt und freut sich auf die Rückrunde in der Oberliga. Hier möchte sie noch einmal ihren Dank dem Verein aussprechen. Gerne würden wir solch ein Ereignis wiederholen.

 

Danke!

Ferdinand Hnatkow

 

Torwart

 

 

 

MJCI bereits zum vie rten Mal in Lund

 

 

 

 

Zum bereits vierten Mal in Folge nahm die MJCI an den Lundaspelen teil. Zwar konnten von vier Spielen nur eines gewonnen werden, jedoch hat das Turnier einmal mehr gezeigt, dass die sportliche Entwicklung der Mannschaft als positiv zu bewerten ist. Knappe Ergebnisse, spannende und offene Spiele, sowie das Ausbleiben einer extrem hohen Niederlage führten zu Zufriedenheit bei Spielern und Trainern.

 

 

 

 

Direkt im ersten Spiel der Gruppenphase wurde das Minimalziel erreicht. Ein Sieg. 17-14 für Oberursel. Aber nicht nur das, das Spiel gegen die dänische Mannschaft VSH 2002 war durchaus zufriedenstellend. Leider konnte im zweiten Spiel des Tages nicht an diese Leistung angeknüpft werden. Die Niederlage gegen AtomiX aus Belgien hätte abgewendet werden müssen. Jedoch verhinderte dies eine extrem schlechte erste Halbzeit. Der Wille das Spiel doch noch zu Gewinnen wurde zu spät geweckt und so musste man sich mit 15-16 geschlagen geben.

 

 

 

 

Dem dritten und letzen Gruppenspiel gegen Lugi, Sävehof hatte die Teilnahme kurzfristig zurückgezogen, musste man sich mit 16-22 geschlagen geben. Die Heimmannschaft war spielerisch zwar überlegen, jedoch zeigten die Oberurseler Jungs ein starkes Spiel. In sowohl Angriff als auch Abwehr zeigte Mannschaft, dass sie in der Hinrunde der Oberliga schon einiges gelernt haben.

 

 

 

 

Das erste Spiel der B-Playoffs wurde dann gegen Heddesheim mit 12-18 verloren. Der anschließende Playoff-Finalist gewann verdient.

 

 

 

 

Es kann nur wiederholt werden, dass die Leistung der Mannschaft wirklich gut war. Die sportliche Weiterentwicklung hoffen wir in der Rückrunde für uns nutzen und weiter ausbauen zu können. Bereits in den letzen Jahren hat sich gezeigt, dass die Teilnahme an den Lundaspelen eine durchaus positive Auswirklung auf die anschließende Leistung in der Runde hatte. Insofern freuen wir uns über die vielen gewonnenen Erfahrungen.

 

 

 

 

MJC-II zufrieden:

 

 

Die Gruppenauslosung bescherte uns mit der Gruppe 4 bei den Boys 13 zunächst mal ein gutes Los. War es doch die einzige 6er Gruppe und somit waren mind. 5 Gruppenspiele sowie 1 weiterführendes Spiel über 2x15 Minuten garantiert. In den Gruppenspielen erreichten wir folgende Ergebnisse: gg. Eslövs (Gruppensieger und am Ende Finalteilnehmer) 17:20, gg. Ringsted (Gruppenzweiter und am Ende Halbfinalist) 10:23, gg. Sävehof 2 (Gruppendritter und am Ende Sieger der Trostrunde) 10:13, gg. Kävlinge (Gruppenvierter) 17:20 und gg. Albertslund/Glostrup (Gruppensechster) 18:8. Im nachhinein betrachtet war dies eine unglaublich starke Gruppe und man kann trotz der Niederlagen mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein. Im anschließenden Trostrundenspiel gegen LUGI Lund 2 kam das Team zunächst nicht so richtig ins Spiel und wir lagen 10 Minuten vor Ende schon 9:5 hinten. Danach haben die Jungs mit einer tollen Aufholjagd noch den 11:11 Endstand erreicht. Im folgenden Shoot-Out waren wir dann leider chancenlos und unterlagen mit 11:13.

 

 

 

Den positiven Schwung und die durchaus erfolgte Weiterentwicklung aus den absolvierten 180 Spielminuten, gilt es nun für jeden „Schwedenfahrer“ in die Rückrunde mitzunehmen, damit hier ebenfalls ein guter weiterer Saisonverlauf gelingt. Die „Schwedenfahrer 2011“ waren: Yannik Gogolin und  Jerome Rohé im Tor; Tobias Jockel, Ruben Dengler, Magnus Eisele, Sören Pohl, Justus Metz, Philip Heilmann, Aaron Herzog, Tim Rünzi, Leonard Unger und Luca Gogolin im Feld.Mein besonderer Dank geht an Nadja Gogolin, die als Betreuerin mitgefahren ist und eine große Unterstützung geleistet hat.

Michael Kilp